Katholische Kirche Mariä Unbefleckte Empfängnis

III. Wüste Geschichte: Story vom Sündenbock

Passiert Ihnen das auch gelegentlich? Sie schauen harmlos, und plötzlich werden Sie für alles Mögliche beschuldigt? Ihnen schlägt Übellaunigkeit entgegen, der ganze Überdruss am Lockdown? Am Ende sind Sie schuld an Corona und den Folgen?

Die alte Geschichte vom Sündenbock. Lies nach bei Levitikus 16, 21:

 „Aaron soll seine beiden Hände auf den Kopf des lebenden Bockes legen und über ihm alle Sünden der Israeliten, alle ihre Frevel und alle ihre Fehler bekennen. Nachdem er sie so auf den Kopf des Bockes geladen hat, soll er ihn  (…) in die Wüste treiben lassen, und der Bock soll alle ihre Sünden mit sich in die Einöde tragen.“

Ein Ritual des Versöhnungstages. Unschön für den Bock. Aber entlastend und befreiend für das Volk Israel, das alle seine Beschwernisse loswird und in die Wüste schicken kann.

Nun geht es bei uns gar nicht um Sünden, sondern oft um ordentlichen Frust. Wie geschickt wäre es, wir könnten den irgendeinem Wesen aufladen und zum Wüstendämon Asasel oder sonst wohin schicken – und weg wäre er. Bloß: statt andere Menschen so zu behandeln, hätte ich da Alternativen.

Einen Boxsack anschaffen. Den Garten betont heftig umgraben. Aggressives Restblätterkehren. Dynamisches Wäscheaufhängen. Mach dein gewaschenes T-Shirt zum Sündenbock. Lass es raus! Nur verschone andere Menschen.

Adelheid Bläsi

 

 

 

Liebe Gottesdienstbesucher,

neben den bisher schon geltenden Maßgaben zur Feier von Präsenzgottesdiensten tritt nun die Pflicht, dass alle Personen im Gottesdienst einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen müssen. Als „medizinische Maske“ gelten sogenannte OP-Masken (Einwegmasken) oder auch Masken der Standards KN95/N95 oder FFP2.

 Beim Besuch der Gottesdienste können Sie gerne einen Zettel mit Ihrem Vor- und Zunamen und Telefonnummer mitbringen.

Eine weitere Möglichkeit ist die, dass Sie vor Beginn des Gottesdienstes in eine Liste aufgenommen werden.

Eine Voranmeldung in den Pfarrbüros entfällt somit.

 

Aufgrund unserer momentanen Situation müssen wir bei Beisetzungen folgende Maßnahmen beachten:

 

  • Die Beisetzungen halten wir auf dem Friedhof, im Freien.
  • Tragen Sie bitte warme Kleidung oder bringen Sie gerne eine warme Decke und Regenschirm mit.
  • Definierte Obergrenze im Außenbereich: 100 Personen
  • Mundschutz: OP Maske oder FFP2 Maske
  • Bei der momentan landesweiten Situation ist ein zuvor erstelltes schriftliches Hygienekonzept erforderlich. Im Hygienekonzept ist durch den Betreiber des Friedhofs oder anderen Einrichtung darzustellen, wie die Hygieneanforderungen nach § 4 CoronaVO einschließlich der Abstandsregel nach § 2 CoronaVO und die sich hieraus ergebende Begrenzung der Teilnehmerzahl umgesetzt werden.

Der Betreiber des Friedhofs oder der anderen Einrichtung stellt das Hygienekonzept den Beteiligten vorab zur Verfügung. Ein Bediensteter des Friedhofträgers oder der vom Friedhofsträger mit der Durchführung und Beaufsichtigung der Bestattung beauftragte Bestatter weist die Teilnehmer in geeigneter Weise auf die Inhalte und die Erforderlichkeit der Einhaltung des Hygienekonzepts hin.

Damit ist auch der Betreiber des Friedhofes oder der anderen Einrichtung für die Erfassung der Teilnehmer und das Hygienekonzept verantwortlich.

 

Herzlichen Dank, an alle selbstlosen Helferinnen und Helfern bei unseren Gottesdiensten.

Ohne deren Mitwirken wäre uns die Feier der Gottesdienste momentan nicht möglich!

 

Mit der Bitte um Ihr Verständnis und dem Wunsch um Gesundheit, für alle Menschen!

Ihr Pfarrer Jochen Boos.

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Mariä Unbefleckte Empfängnis

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